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BlueScreenView für Windows

  • Kostenlos
  • In Deutsch
  • V 1.55
  • 3.5
  • (142)
  • Sicherheitsstatus

Softonic-Testbericht

Kostenloses Tool BlueScreenView hilft bei der Analyse von Windows-Abstürzen

BlueScreenView ist eine kostenlose Windows-Anwendung, die dabei hilft, die Ursachen eines Systemabsturzes zu ergründen. Das Tool liest dazu die sogenannten Mini-Dump-Dateien aus, die Windows automatisch im Hintergrund anlegt, wenn es zu größeren Fehlern kommt. So lassen sich nicht nur die Fehlernummern, sondern auch die Systemkonfiguration zum Zeitpunkt des Absturzes im Nachhinein noch rekonstruieren.

So ist es möglich, die Fehlerursachen einzugrenzen. Wenn BlueScreenView keine Ergebnisse erzielt, kann es sich vielleicht lohnen, auf Alternativen wie Whocrashed, das microsofteigene WinDbg oder Doctor Dump zurückzugreifen. Auch etwas allgemeinere Fehleranalyse- und Sicherheitsprogramme wie Advanced Systemcare Ultimate geben nützliche Hinweise.

Wie funktioniert BlueScreenView?

BlueScreenView liest die sogenannten Mini-Dump-Dateien aus, die Windows bei besonders schweren Systemabstürzen automatisch anlegt. In diesen Dateien sind Informationen über den aufgetretenen Fehler sowie die Systemvariablen zum Zeitpunkt des Absturzes gespeichert. Insbesondere lässt sich so ermitteln, ob bestimmte Hardwaretreiber in den Systemfehler involviert waren.

Grundsätzlich lässt BlueScreenView sich über eine übersichtliche, zweigeteilte grafische Oberfläche steuern. Zusätzlich stellt die Anwendung aber auch ein Kommandozeileninterface zur Verfügung. Diese Möglichkeit erweist sich besonders dann als sinnvoll, wenn ein geordneter Start der grafischen Betriebssystemoberfläche nicht mehr möglich ist. Über die Kommandozeile ist der Export der Crashreports in unterschiedliche Dateiformate möglich.

Mit welchen Windows-Versionen funktioniert BlueScreenView?

BlueScreenView funktioniert mit allen Versionen von Windows ab Windows XP. Das schließt Windows Vista, Windows 7, Windows 8 und Windows 10 ein. Allerdings wurde die Software seit der Veröffentlichung von Windows 10 nicht aktualisiert. Da seitdem das Minidump-Format erweitert wurde, kann BlueScreenView nicht mehr alle von Windows generierten Absturzdaten auslesen.

Der Funktionalität schadet das aber auch bei der Nutzung in Windows-10-Umgebungen nicht, solange sie auf dem neuesten Stand sind. Die wichtigsten Fehlerursachen und Umgebungsvariablen kann BlueScreenView nach wie vor auslesen.

Ist BlueScreenView als portable App verfügbar?

Ja, BlueScreenView kann nicht nur als Installationsdatei heruntergeladen werden, sondern auch als portable, direkt ausführbare Datei. Diese kann auf Wechseldatenträger wie zum Beispiel einen USB-Stick kopiert und von dort ausgeführt werden. Das ist nicht zuletzt für Nutzerinnen und Nutzer sinnvoll, die häufig Troubleshooting-Maßnahmen an unterschiedlichen Rechnern durchführen müssen.

Wer zum Beispiel im IT-Support arbeitet, wird dafür dankbar sein. Die portable Version von BlueScreenView erfordert zudem keine Admin-Rechte auf dem System, das analysiert werden soll. Dadurch ist der Einsatz noch einfacher und schneller durchführbar.

Was kann ich tun, wenn BlueScreenView keine Daten anzeigt?

Leider kann es unter bestimmten Umständen auch dazu kommen, dass BlueScreenView keine brauchbaren Analysedaten auslesen kann. Das ist meist dann der Fall, wenn Windows beim Absturz keine Mini-Dump-Dateien anlegt. Sofern das nicht daran liegt, dass der Absturz so schwerwiegend ist, dass er selbst diese Kernfunktion des Betriebssystems außer Kraft setzt, liegt das meist daran, dass die Funktion deaktiviert wurde.

Um die Mini-Dumps zu aktivieren, ist es notwendig, die Systemeinstellungen von Windows zu öffnen. Im Registerreiter „Erweitert“ findet sich unter der Überschrift „Systemstart und Wiederherstellung“ ein Button, der ein weiteres Menü öffnet, in dem sich die notwendige Option befindet.

Ist BlueScreenView kostenlos?

Ja, BlueScreenView steht zum kostenfreien Download über die Website der Entwicklungsfirma NirSoft zur Verfügung. Grundsätzlich darf das Programm auch kostenlos an andere weitergegeben werden. Das gilt allerdings nur dann, wenn für die Weitergabe keine Gebühren berechnet werden. Die Nutzung im kommerziellen Umfeld ist dagegen problemlos möglich.

Dennoch handelt es sich bei BlueScreenView um keine Open-Source-Software. Der Programmcode der Anwendung ist nicht öffentlich einsehbar und kann und darf dementsprechend auch nicht verändert werden. Angesichts der langen Entwicklungspause ist das etwas schade.

Hilfreiches Tool für fortgeschrittene Nutzerinnen und Nutzer

BlueScreenView erweist sich im praktischen Einsatz oft als nützliches Werkzeug, um die Ursachen von Windows-Abstürzen genauer einzugrenzen. Laiinnen und Laien sollten von der Anwendung aber keine Wunder erwarten. Das Verständnis der ausgegebenen Daten erfordert weiterhin zumindest fortgeschrittene Kenntnisse im Umgang mit dem Windows-PC. Nützlich ist auch das optionale Kommandozeileninterface des Programms, das den Einsatz ohne grafische Windows-Oberfläche ermöglicht.

Schade ist, dass das Tool in manchen Fällen nicht helfen kann, weil Windows keine Mini-Dump-Dateien anlegt. Das aber ist nicht den Entwicklerinnen und Entwicklern von BlueScreenView anzulasten, sondern vielmehr eine Einschränkung des Betriebssystems. Ein Update der Software, sodass alle Daten der Windows-10-Mini-Dumps ausgelesen werden können, wäre allerdings wünschenswert.

Vorteile

  • Einfache, übersichtliche Oberfläche
  • Gibt zusätzliche Informationen zu den aktiven Treibern aus
  • Liest zuverlässig Mini-Dumps in verschiedener Größe ein
  • Nützliches Kommandozeilen-Interface für den Notfall

Nachteile

  • Kann nicht alle Informationen aus Windows-10-Mini-Dumps verwerten
  • Nur nützlich, wenn Windows Mini Dumps speichert
  • Wurde seit Jahren nicht aktualisiert

Frühere Versionen


BlueScreenView für PC

  • Kostenlos
  • In Deutsch
  • V 1.55
  • 3.5
  • (142)
  • Sicherheitsstatus

Nutzer-Kommentare zu BlueScreenView

  • Anonymous

    von Anonymous

    Ergänzung zum Testbericht von BlueScreenView:.
    1. Es gint auch eine Portable-Version.2. Diese (und nicht nur diese) NirSoft-Software ist standardmässig englisch, auf der Seite des Herstellers
    kann man für diverse NirSoft-Pro Mehr


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